Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Hier ein Link zur Aufzeichnung der Sendung  „Neues bei Neustädter“ mit dem Titel „Öffentlicher Protest“. Ist das Demonstrieren in einer Demokratie eine Notwendigkeit oder Krawallmacherei oder gar schädlich für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Diesen und anderen kritischen Fragen des Moderators und der HörerInnen stellte sich Erich Zucalli von Attac, Co-Organisator des „March Against Monsanto“, vergangenen Mittwoch in der Sendung von Matthias Neustädter.

Hier der Link zum Sendung: Oeffentlicher Protest

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Gebi TV – Zur Demo MAM 2017

Veröffentlicht: 16. Mai 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

Macht immer wieder Spaß mit Gebi einen „Gebi TV“ Beitrag zu gestalten 🙂

Gebi und Susi Flatz sind seit dem ersten Bregenzer „March Against Monsanto“ mit dabei. Sie sorgen für den guten Sound und gehören praktisch schon zur Familie!
Danke Susi, danke Gebi!

ÖBB stockt Zuggarnituren für MaM auf!

Veröffentlicht: 12. Mai 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

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Damit auch wirklich jede/r zur Demo kommen kann, werden die Züge Ankunft Bregenz um 13:14 Uhr und um 13:44 Uhr aufgestockt! 🙂 Wir freuen uns auf euch! See you there!

Monsanto Tribunal

Veröffentlicht: 12. Mai 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

Auftaktveranstaltung zum MAM 2017:
Do 19:00
· Jahngasse 20, 6850 Dornbirn, Österreich

Am 20. Mai findet in Bregenz bereits der 5. „March against Monsanto, für ein Gutes Leben für alle“ statt, an dem sich im vergangenen Jahr annähernd 5.000 besorgte Menschen aus allen Bevölkerungsschichten beteiligten.

Im Vorfeld zur Demo laden wir Sie zu dieser Informationsveranstaltung ein:
Das Monsanto Tribunal ist eine internationale zivilgesellschaftliche Initiative, um Monsanto für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und für Ökozid zur Verantwortung zu ziehen. Angesehene Richter haben Zeugenberichte von Opfern gehört und haben danach ein Gutachten für weitere Vorgehen des Internationalen Gerichtshofes erarbeitet.
Das vom Tribunal erstellte Rechtsgutachten beinhaltet eine juristische Analyse der gestellten Fragen und basiert dabei im Interesse der Fortentwicklung des internationalen Menschenrechtsschutzes und des Umweltvölkerrechts nicht nur auf dem geltenden internationalen Recht, sondern auch auf künftigen Rechtsnormen.

Am 18. April 2017 haben die fünf RichterInnen des Monsanto Tribunals ihre Gutachten verkündet. Ihre wichtigen Schlussfolgerungen beziehen sich sowohl auf die Machenschaften von Monsanto als auch auf die dringend notwendige Weiterentwicklung des internationalen Rechts.
Gemeinsam mit Hannes Lammler, Schweiz – Mitglied des 34-köpfigen Organisationskomitees des Monsanto Tribunals – wird u.a. folgenden Fragen nachgegangen und in die Zukunft geblickt:
Warum ein Monsanto Tribunal?
Was kann mit dem Rechtsgutachten des Monsanto Tribunals gemacht werden?
Fusion Bayer Monsanto?
Kommende Prozesse.

Positionspapier zur Monsanto-Demo

Veröffentlicht: 11. Mai 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

March against Monsanto – für ein „Gutes Leben für alle“

Warum engagieren wir uns für den March against Monsanto?
Der amerikanische Konzern Monsanto ist für uns das Symbol für die industrielle Landwirtschaft: eine Produktionsform, welche durch den massiven Einsatz von Chemikalien die Umwelt verpestet, den Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigt und massiv zur globalen Erwärmung beiträgt. Sie ist weltweit für die Verdrängung von Millionen von Kleinbauern verantwortlich. Mit der Patentierung von Lebewesen und Saatgut bedroht dieses Modell die Ernährungssouveränität von uns allen.

Kritiker werfen Monsanto vor, mit einer systematischen Verschleierungsstrategie die durch ihre Produkte verursachten Schäden an Mensch und Umwelt zu leugnen und ihre verheerenden Aktivitäten aufrecht zu erhalten. Zu diesen gehört: Lobbying bei den gesetzgebenden Agenturen und Regierungen, Lügen und Korruption, Finanzierung betrügerischer wissenschaftlicher Studien, unter Druck setzen unabhängiger Wissenschaftler, Manipulation von Presseorganen, etc.

Unsere Kritik richtet sich aber auch an andere globale Großkonzerne und ihre Geschäftsführer, die ihren Profit über das Wohl des Menschen stellen und mit ihren teils menschenverachtenden Aktivitäten, vor allem in den ärmeren Regionen dieser unserer Welt, für viel Leid und Chancenlosigkeit verantwortlich sind.

Aber vor allem fordern wir von der Politik der Nationalstaaten und der EU, dass sie ihre Politik neu ausrichten, zum Wohl des Menschen und zur Bewahrung unseres Planeten. Nur ein gemeinsames und entschlossenes Vorgehen kann den in Gang gesetzten Zerstörungsprozess stoppen

„Gutes Leben für alle“ braucht eine andere Globalisierung.
Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung ist geprägt von Verunsicherung, Angst und Pessimismus. Dies zeigt sich in der Radikalisierung der Gesellschaft und im Erstarken der Populisten mit ihren scheinbar einfachen Problemlösungen. Doch Nationalismus und Egoismus sind kein Zukunftsmodell.

Ein „Gutes Leben für alle“ beschreibt eine Welt, in der das freie Zusammenleben friedlich und solidarisch organisiert wird. Es ist eine Utopie von einem Gemeinwesen, in dem wir unser Miteinander so gestalten, dass ein gelungenes Leben auch mit geringerem Ressourcenverbrauch und nicht auf Kosten anderer möglich wird. Dafür müssen wir Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft stärken und gemeinsam an einer Zivilisation arbeiten, in der gut Leben nicht Privileg weniger bleibt.

Wir können die Welt nicht von heute auf morgen verändern.. Aber wir können Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, PionierInnen des Wandels, Politik und Kultur vernetzen und gemeinsam über ein „Gutes Leben für alle“ diskutieren. Mit der Bündelung unser aller Engagement können wir aus einer Utopie Wirklichkeit werden lassen.

Jean Ziegler ist felsenfest überzeugt, dass „der Aufstand des Gewissens“ längst begonnen hat und die Menschen immer mehr erkennen, dass sie bei sich selbst anfangen und aktiv werden müssen. Von der Basis her.

Wir sind die Basis.

Flyer „MAM 2017“

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

In den vergangenen Jahren hatten sich einige am negativen Bild des „Sensenmannes“ gestört. Wir haben die Anregungen heuer zum Anlass genommen Flyer und Plakate umzugestalten und hoffen auf breite Zustimmung.

Jedes Plakat ihrer Nachbarschaft (Geschäften, Schulen, Cafés etc.)  kann Menschen motivieren aktiv zu werden und sich in der Öffentlichkeit für ein „Gutes Leben für alle“ einzusetzen.  Helfen Sie mit. Hier die Plakate zum Downloaden: A4_Flyer_VS_DRUCK – A4_Flyer_RS_DRUCK –  A3_Flyer_VS_DRUCK – A3_Flyer_RS_DRUCK

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20 Jahre kommerzialisierte Anwendung von Agrogentechnik

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Uncategorized
Di 2. Mai 2017, 20.00 Uhr im ORF Landesstudio Dornbirn
Beim anschließenden Publikumsgespräch wird SÖPPS durch die FH-Studentin Claudia Schwärzer vertreten.

Mit Impulsbeiträgen von Dr. Angelika Hilbeck, ETH Zürich und Othmar Bereuter, LK Vorarlberg. Unabhängige Forscher stellen der Agro-Gentechnik ein recht mangelhaftes Zeugnis aus: Sie verursache massive Probleme ökologischer, sozialer und ökonomischer Art. Dennoch wird diese Technologie intensiv gepusht und lobbyiert.
Das Land Vorarlberg hat sich in einstimmigen Landtagsbeschlüssen klar für die Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft ausgesprochen und zusammen mit der Initiative gentechnikfreien Bodenseeregion wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Ziel auch im Internationalen Bodenseeleitbild verankert ist. Gentechnikfrei ist deshalb bei der „Ländle“-Milch seit vielen Jahren und auch bei den anderen „Ländle“-Produkten ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Die dafür notwendigen Aufwendungen erfordern allerdings auch beträchtliche finanzielle Mittel.Wenn uns eine ökologie-orientierte, regional verankerte Land- und Lebensmittelwirtschaft am Herzen liegt, dann muss dies auch im öffentlichen und persönlichen Einkaufsverhalten sichtbar werden. Wie
kann dies weiter gestärkt werden und was können wir darüber hinaus zur Sicherung der
gentechnikfreien Landwirtschaft unternehmen?
Moderation: Jasmin Ölz und Ernst Schwald
Im Anschluss gemütlicher Austausch bei regionalen Getränken, unterstützt von Öko-land Vorarlberg.
Eintritt frei !
 
Anmeldung erforderlich: Tel. 05572/301-0 oder per mail über karten.vbg@orf.at
Veranstalter:
Eine Kooperation von Bodensee Akademie, Ökoland Vorarlberg -regional und fair,
Umweltverband Vorarlberg, Landwirtschaftskammer Vorarlberg, Bio Austria Vorarlberg,
Genossenschaft Bio Vorarlberg, Verband Obst- und Gartenkultur Vorarlberg, Slow Food Vorarlberg, Vorarlberger Naturschutzrat, Naturschutzbund Vorarlberg, Initiative GENial! – Gentechnikfrei im Allgäu; Sozialökonomische u. -politische Plattform der Studierenden der FH Vorarlberg – SOEPPS und ATTAC Vorarlberg;

Wir brauchen deine Mithilfe!

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

Organisationen und Privatpersonen können sich mittels diesem Formular zur Mithilfe anmelden. Exemplarisch sind einige Möglichkeiten aufgezeigt: Anmeldeformular

Danke!

Factsheet „MAM 2017“ zum Downloaden

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

Die wichtigsten Informationen in aller Kürze finden Sie in diesem Factsheet, das auch als PDF zum Download bereit steht: Factsheet MAM 2017Factsheet MAM 2017

Factsheet MAM 2017_S2

 

Presseaussendung „MAM 2017“

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Uncategorized

MARCH AGAINST MONSANTO – FÜR EIN „GUTES LEBEN FÜR ALLE“
Unter dem Motto: „Gutes Leben für alle“ findet am Samstag, 20. Mai 2017 zum fünften Mal der „March Against Monsanto“ in Bregenz statt. Die Veranstalter/innen rechnen erneut mit einer Steigerung der Teilnehmer/innen. Die parteiunabhängige Studierendenplattform „SÖPPS“ konnte letztes Jahr gemeinsam mit etlichen Bürgerinitiativen 5.000 besorgte Bürger/innen aus Vorarlberg und der Bodenseeregion für eine gemeinwohlorientierte Politik auf die Straße bringen. Der „MAM“ findet weltweit jedes Jahr um den 20. Mai statt und bringt die Konzernführung enorm unter Druck.

Schwerwiegende Vorwürfe
Die Vorwürfe gegenüber Monsanto sind massiv: Lobbying bei den gesetzgebenden Agenturen und Regierungen, Lügen und Korruption, Finanzierung betrügerischer wissenschaftlicher Studien, unter Druck setzen unabhängiger Wissenschaftler, Manipulation von Presseorganen und Einsatz von umweltschädigenden Chemikalien. Laut der Krebsforschungsagentur IARC ist das weltweit bei der Ernte von gentechnisch verändertem Saatgut verwendete Herbizid Glyphosat wahrscheinlich krebserregend. Somit werden Menschen oft ohne ihr Wissen einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt.

Regionale Landwirte in Bedrängnis
In der Konzernstrategie, Lebewesen und Saatgut zu patentieren, sehen Bürgerinitiativen und NGO’s auf der ganzen Welt eine Gefahr für die Ernährungssouveränität ihrer Staaten. Die Bestrebungen der Agrarkonzerne, nur noch lizenziertes Saatgut zum Handel zuzulassen, erschweren regionalen Landwirten/innen den Anbau und den Handel mit heimischen Gemüse- und Obstsorten. Am Ende könnten dadurch regionale und alte Sorten ganz vom Markt verschwinden und die Artenvielfalt auf wenige Sorten reduziert werden.

Konzernfusion als Tarnung
Durch die bevorstehende Fusion mit dem Chemiekonzern Bayer verschmelzen zwei Großkonzerne zu einem Megakonzern, der den Lebensmittelmarkt und den Markt für genmanipuliertes Saatgut mit den dazugehörigen chemischen Produkten beherrschen will. Die Aktivisten/innen sehen darin allerdings nicht nur Monopolismus, sondern den Versuch „Monsantos“ seinen schwer angeschlagenen Namen loszuwerden. Ob „Monsanto“ oder „Bayer“ spielt aber keine Rolle, lassen die Organisator/innen keinen Zweifel an der Sinnlosigkeit solcher Taktiken. Denn die Kritik richtet sich gegen alle Konzernleitungen, die vor allem in den ärmeren Regionen dieser Welt ihren Profit über das Wohl der Menschen stellen. Sie fördern die Ungleichheit und sind verantwortlich für das Leid vieler Menschen.

Die Visionen
Beim Vorarlberger „March Against Monsanto“ wurden von Beginn an alle wirtschafts- und sozialpolitischen Themen angesprochen, die den Aktivisten/innen ein Herzensanliegen sind und das Gemeinwohl betreffen. Das neue Motto „Gutes Leben für Alle“ und ein neues Logo sollen dies zum Ausdruck bringen. Es ist die Vision einer Welt, in der Wohlstand nicht auf Kosten anderer geht. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis zu Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit. Dann rückt auch die Vision einer friedlichen Weltgemeinschaft ein großes Stück näher.

Die Veranstaltung:
Was: Demo, Kundgebung
Wo: Bregenz, Sammelplatz Seestadtareal, ggü. Bahnhof
Wann: Beginn 13:00 Uhr – Abmarsch 14:00 Uhr – Schlusskundgebung 15:30 Uhr, Kornmarktplatz

Organisation der Veranstaltung:
Söpps (Sozialökonomische und -politische Plattform der Studierenden der Fachhochschule Vorarlberg)
Attac Vorarlberg
Bodenseeakademie
VGT (Verein gegen Tierversuche)
TANKSTELLE Bregenz
KOCHKOLLEKTIV Liechtenstein

Für Rücksprachen stehen Ihnen folgende Personen zur Verfügung:
Kurt Walser
kurt.walser@vol.at
+43 699 195 878 63

Erich Zucalli
erich.zucalli@aon.at
+43 676 9419 383

Ulli Wucher
ulrike.wucher@students.fhv.at
+43 664 413 4361

Elisa Schwärzler
elisa.schwaerzler@students.fhv.at
+43 664 248 1430