Archiv für die Kategorie ‘Monsanto’

Eindrücke vom MAM 2017

Veröffentlicht: 25. Juli 2017 von Kurt Walser in Demo, Monsanto

Herzlichen Dank an alle UnterstützerInnen!

 

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March Against Monsanto 2017

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Demo, Freihandelsabkommen, Gentechnik, Glyphosat, Monsanto
Es ist wieder soweit. Unter dem Motto „Ein gutes Leben für alle“ veranstaltet die SÖPPS mit vielen unterstützenden Initiativen zum 5. Mal den MAM. Wir hoffen auch diesmal wieder auf eure Unterstützung. Jeder und Jede zählt. Wir gehen die gleiche Route wie letztes Jahr:

Route MAM 2016 neu

 

Beginn der Veranstaltung um 13:00 Uhr, Abmarsch um 14:00 Uhr gemäß der roten Routenkennzeichnung beim Parkplatz Seestadtareal (siehe Planskizze) Die Demoroute verläuft über die Bahnhofstraße – Kaiserstraße – Rathausstraße – bis zur Seestraße (B 190) – weiter ca. 100 m bis wir dann rechts abbiegen um zwischen Landestheater und Kunsthaus zum Kornmarktplatz zur Schlussveranstaltung zu kommen. Während der Demo wird uns die Sambagruppe „Rhythm-Attac-Bodensee“ begleiten, eventuell andere Musiker in Kleingruppen.
Voraussichtliche Ankunft beim Kornmarktplatz um 15:30 Uhr. Schlusskundgebung bis ca. 17:00 Uhr Programm
Beginn der Veranstaltung um 13:00 Uhr, Abmarsch um 14:00 Uhr gemäß der roten Routenkennzeichnung beim Parkplatz Seestadtareal (siehe Planskizze) Die Demoroute verläuft über die Bahnhofstraße – Kaiserstraße – Rathausstraße – bis zur Seestraße (B 190) – weiter ca. 100 m bis wir dann rechts abbiegen um zwischen Landestheater und Kunsthaus zum Kornmarktplatz zur Schlussveranstaltung zu kommen. Während der Demo wird uns die Sambagruppe „Rhythm-Attac-Bodensee“ begleiten, eventuell andere Musiker in Kleingruppen.
Voraussichtliche Ankunft beim Kornmarktplatz um 15:30 Uhr. Schlusskundgebung bis ca. 17:00 Uhr Programm.

Protest gegen Monsanto: Straftatbestand „Ökomord“ – taz.de

Veröffentlicht: 3. März 2016 von Kurt Walser in Monsanto
Schlagwörter:,

 Dass Monsanto wissentlich die Natur schädigt, soll künftig in der internationale Rechtsprechung einen Straftatbestand darstellen.  Eigentlich gibt es juristisch gesehen den Begriff „Ökozid“ noch gar nicht. Genau auf diese Lücke möchte die NGO „Monsanto Tribunal“ mit der auf „vorsätzlichen Mord an Ökosystemen“ lautenden Klage in Den Haag hinweisen.

MitstreiterInnen und AnklägerInnen sind:

  • Vandana Shiva Wissenschaftlerin und soziale Aktivistin
  • Corinne Lepage ist seit 1975 Anwältin spezialisiert auf Umweltfragen
  • Marie-Monique Robin ist Journalistin, Regisseurin und Schriftstellerin
  • Olivier De Schutter ist Professor an der Universität von Leuven, Mitglied des Ausschusses der Vereinten Nationen
  • Gilles-Éric Séralini ist seit 1991 Professor für Molekularbiologie und Forscher
  • Hans Rudolf Herren ist der Gründer und Präsident von BioVision und Präsident und CEO des Millennium Institute
  • Arnaud Apoteker hat an zahlreichen Kampagnen von Greenpeace mitgearbeitet
  • Valerie Cabanes ist Anwältin für Internationales Recht mit Spezialität humanitären Völkerrechts und internationalen Rechts der Menschenrechte
  • Ronnie Cummins ist Direktor der zwei Millionen Mitglieder starken Organic Consumers Association in den Vereinigten Staaten
  • André Leu ist Autor des preisgekrönten Buches The Myths of Safe Pesticides (Der Mythos der sicheren Pestizide) und Präsident der IFOAM (Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen)
  • und weitere Personen
  • Unterstützt wird das „Monsanto Tribunal“ auch von etlichen Organisationen.

Die auf 500.000 € geschätzten Kosten sollen von der internationalen Zivilgesellschaft getragen und über Crowdfunding gesammelt werden.

Kurt Walser

 

Die NGO „Monsanto Tribunal“ will dem US-Konzern 2016 in Den Haag den Prozess machen. Noch ist das Gericht nur symbolisch – aber das soll sich ändern.

Quellen:

Protest gegen Monsanto: Straftatbestand „Ökomord“ – taz.de

http://www.monsanto-tribunald.org/home/crowdfunding/

Weitere Links:

http://www.biovision.ch/aktuelles/monsanto-tribunal-angekuendigt

 

 

 

Prädikat: sehenswert! Das Video ist auf ARTE.TV nicht mehr online. Wer das Video gesehen hat, weiß warum – wenn er/sie das Video überhaupt bis zum Schluss ansehen kann. Schwer zu verdauende Kost!

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat (ARTE Doku) – YouTube.

Die Bregenzer Künstlerin Petronilla Bührle-Anwander hat spontan und unentgeltlich die Vision eines „Monsanto Maiskolbens“ umgesetzt, der ein Symbol für Anklage und Solidaritätsbekundung gleichermaßen ist. Reinhard und Nelly Bührle-Anwander haben ungefähr 24 Stunden mühsames Styroporschneiden hinter sich. Der Styroporkern ist mit ca. 1.500 Grablichterdeckeln bestückt, die Maiskörner darstellen. Für die „Maiskörner“ musste zuerst mit einem geschärften Deckel eine Rundung vorgeschnitten werden, bevor sie vom Künstlerpaar von Hand hineingedreht und verklebt wurden. Die Deckel zum Vorbohren wurden mit einem Hammer am Rand gedengelt bis sie die richtige Schärfe hatten. Weil sie sich aber schnell abnützten, mussten immer wieder neue Deckel mit dem Hammer bearbeitet werden. Die Material- und Transportkosten sowie das Sammeln der Deckel aus den Müllcontainern von Friedhöfen übernahm SÖPPS. Der Maiskolben wir auf der Demo am 23. Mai in Bregenz am Kornmarktplatz zu sehen sein. Im Namen der Gruppe SÖPPS bedanke ich mich ganz herzlich bei Nelly und Reinhard für die spontane Bereitschaft unsere Initiative unentgeltlich zu unterstützen! 🙂

Nelly und Reinhard beim Schneiden Wo gehobelt wird fliegen SpäneP509015124 Stunden SchneidearbeitNelly vor dem KunstobjektNelly vor dem Kunstobjekt
petronillaworld@me.com                                                                            www.petronilla-world.com

Bautrans musste mit einem Steiger helfen, den 2,70 Meter hohen und 70 cm starken Maiskolben vom ersten Stock aus dem dem Fenster des Ateliers auf die Straße zu bringen. Martin Greber von der SÖPPS bangt, ob ja alle gut geht!

Wir warten noch auf NGO’s oder BürgerInnen-Initiativen, die sich bereit erklären diesen Maiskolben für die nächsten Wochen durch Europa wandern zu lassen. In den Städten und Gemeinden könnten Veranstaltungen und Unterschriften gegen Monsanto und Freihandelsabkommen, die den GVO’s ungehindert Zugang auf den europäischen Markt ermöglichen und noch mehr Leid auf der ganzen Welt verursachen, gesammelt werden. Das Endziel könnte Brüssel und eine Übergabe der Unterschriften an die Verantwortlichen sein. Der Maiskolben könnte am Ende an einem „guten Ort“ weiterhin seine Aufgabe als Anklage- und Solidaritätssymbol erfüllen. Vielleicht erklärt sich jemand bereit, durch den Ankauf des Maiskolbens die Arbeit der Gruppe SÖPPS zu unterstützen.

Vandana Schiva spricht von 284.000 Baumwoll-Kleinbauern, die sich durch die Abhängigkeit von Monsanto überschuldeten und aus Verzweiflung Suizid begangen haben. (Video) Nun stehen die Frauen mit ihren Kindern und den Schulden allein da. Ein weiteres Leid, brachte der Monsantomais über viele südamerikanische Familien, deren Dörfer neben Großplantagen mit Monsantomais liegen. Durch den Einsatz des Totalherbizids Glyphosat erkrankten etliche Kinder, junge Erwachsene und alte Menschen an Krebs. Monsanto bestreitet bislang Zusammenhänge zwischen Krebserkrankungen und dem Einsatz von Glyphosat, obwohl das amerikanische Krebsforschungsinstitut IARC erst kürzlich Glyphosat auf die zweithöchste Gefährdungsklasse 2A gehoben hat, was bedeutet: wahrscheinlich krebsfördernd!

Belinda Paulak im Interview mit Wann & Wo zum Thema Monsanto

Veröffentlicht: 11. Mai 2015 von Kurt Walser in Gentechnik, Monsanto

Belinda-Interview-Monsanto  zum Vergrößern Bild auswählen.

Dass die EU-Bürgerinnen und Bürger die Freihandelsabkommen zu Recht sehr skeptisch sehen, wissen wir ja. Solche Meldungen dürfen uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass CETA unterschriftsreif ist. Kommt CETA, ist für amerikanische Konzerne der Weg in den EU-Markt geebnet.

Jetzt handeln, jetzt auf die Straße gehen, jetzt mitbestimmen!

Am 23, Mai um 14 Uhr startet die Demo „March against Monsanto“ am Bahnhof Bregenz. Nach Möglichkeit mit Bus, Bahn oder Schiff anreisen!
„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“
Die Bevormundungs-Politik, gegen unseren Willen, darf nicht durchgehen. Wir wollen mitbestimmen! Wir wollen die EU! Eine EU der Bürgerinnen und Bürger, in der Politik den Menschen und nicht den Konzernen dient.

USA-EU-Handelspakt steht in Amerika auf der Kippe – TTIP vor Scheitern? – Welt – krone.at.

Mit einer 40 Milliarden Euro teuren Übernahme will der Marktführer für GVO’s, Monsanto, seinen weltweiten Marktanteil im Bereich Saatgut und Pflanzenschutzmittel auf 40 Prozent erhöhen.

Daran lässt sich ermessen, mit welchem Kapitalriesen sich einzelne EU-Staaten anlegen würden, sollten sie seine Produkte nach der Ratifizierung von TTIP und CETA  auf dem heimischen Markt nicht zulassen. Auch wenn der Vorstand von Syngenta die Fusion einstimmig abgelehnt hat, ist das Thema noch nicht vom Tisch.

Es wird immer wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen:

  • Welche Größe dürfen/sollen Konzerne in einem so sensiblen Bereich, wie dem Saatgut überhaupt erreichen?
  • Darf/soll es überhaupt ein Patent auf Leben geben?
  • Wem gehört das natürliche Saatgut?
  • Wollen wir private Schiedsgerichte zulassen?
  • Was bringen uns als Privatpersonen die Schiedsgerichte?
  • Wollen wir eine Harmonisierung der Märkte, wie es TTIP und CETA anstreben? Was bedeutet das letztendlich. Warum sollen wir das wollen?
  • Warum hat die Stimme einer EU-Handelskommissarin, die eine Schlechterstellung der EU-Staaten in den Freihandelsverträgen hinnimmt, mehr Gewicht, als die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger der EU?
  • Seit wann dürfen EU-PolitikerInnen Verträge abschließen die völkerrechtlich bedenklich sind? Muss das nicht zuerst geklärt werden?
  • usw.

Monsanto greift mit Milliarden nach Syngenta – Unternehmen – derStandard.at › Wirtschaft.

Kleinbauern in Indien haben oft nur noch Zugang zu genmanipuliertem Saatgut. Natürliche Baumwolle ist kaum mehr verfügbar. Wenn die Ernte einmal ausfällt, explodieren die Kosten.  Die Bauern verschulden sich, können die Raten nicht bezahlen und stehen vor dem Ruin. Die Folge ist in vielen Fällen Suizid. Übrig bleiben die Mütter mit Kindern ohne Väter und ohne Existenzgrundlagen. Der Reporter in dieser Doku überzeugte sich selbst davon, dass in den Läden ausschließlich Monsanto Saatgut und Pestizid verkauft wurde.

Vandana Shiva kämpft schon Jahrelang gegen die Macht und das Diktat der Großkonzerne und spricht von 284.000 Suiziden, die sie auf die Abhängigkeit von Monsanto und die Überschuldung der Bauern zurückführt. Link

Video: Indien: Selbstmord-Serie… – Weltspiegel – ARD | Das Erste.

Monsanto

Veröffentlicht: 26. März 2014 von Kurt Walser in Gentechnik, Monsanto