Archiv für die Kategorie ‘Freihandelsabkommen’

March Against Monsanto 2017

Veröffentlicht: 30. April 2017 von Kurt Walser in Demo, Freihandelsabkommen, Gentechnik, Glyphosat, Monsanto
Es ist wieder soweit. Unter dem Motto „Ein gutes Leben für alle“ veranstaltet die SÖPPS mit vielen unterstützenden Initiativen zum 5. Mal den MAM. Wir hoffen auch diesmal wieder auf eure Unterstützung. Jeder und Jede zählt. Wir gehen die gleiche Route wie letztes Jahr:

Route MAM 2016 neu

 

Beginn der Veranstaltung um 13:00 Uhr, Abmarsch um 14:00 Uhr gemäß der roten Routenkennzeichnung beim Parkplatz Seestadtareal (siehe Planskizze) Die Demoroute verläuft über die Bahnhofstraße – Kaiserstraße – Rathausstraße – bis zur Seestraße (B 190) – weiter ca. 100 m bis wir dann rechts abbiegen um zwischen Landestheater und Kunsthaus zum Kornmarktplatz zur Schlussveranstaltung zu kommen. Während der Demo wird uns die Sambagruppe „Rhythm-Attac-Bodensee“ begleiten, eventuell andere Musiker in Kleingruppen.
Voraussichtliche Ankunft beim Kornmarktplatz um 15:30 Uhr. Schlusskundgebung bis ca. 17:00 Uhr Programm
Beginn der Veranstaltung um 13:00 Uhr, Abmarsch um 14:00 Uhr gemäß der roten Routenkennzeichnung beim Parkplatz Seestadtareal (siehe Planskizze) Die Demoroute verläuft über die Bahnhofstraße – Kaiserstraße – Rathausstraße – bis zur Seestraße (B 190) – weiter ca. 100 m bis wir dann rechts abbiegen um zwischen Landestheater und Kunsthaus zum Kornmarktplatz zur Schlussveranstaltung zu kommen. Während der Demo wird uns die Sambagruppe „Rhythm-Attac-Bodensee“ begleiten, eventuell andere Musiker in Kleingruppen.
Voraussichtliche Ankunft beim Kornmarktplatz um 15:30 Uhr. Schlusskundgebung bis ca. 17:00 Uhr Programm.
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Route für den „MAM am 21. Mai 2016“ in Bregenz

Veröffentlicht: 1. März 2016 von Kurt Walser in CETA, Demo, Fracking, Freihandelsabkommen, Gentechnik
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Wie schon in den Vorjahren, demonstrieren wir beim „March Against Monsanto“
für ein Europa:

  • Ohne TTIP, CETA, TiSA
  • Ohne GMO’s
  • Ohne Fracking
  • Mit klugen, nachhaltigen und alternativen Konzepten für die Wirtschaft
  • Mit sozialer Verantwortung auch für kommende Generationen (Enkeltauglichkeit)

Route MAM 2016 neu

 

Sammelplatz ist der Bahnhof Bregenz. Sollte aufgrund von Umbauarbeiten (Seestadt Bregenz) der Sammelplatz verlegt werden, stehen Hinweisschilder und/oder OrdnerInnen am Bahnhof, die den Weg weisen.

Eintreffen am Sammelplatz ab 13:30 Uhr mit Musik und Unterhaltung. Um 14:15 Uhr gehen wir los. Von 13:30 – 14:15 Uhr kommen 5 Züge aus dem Oberland am Bahnhof Bregenz an. Verwenden Sie bitte nicht alle den letzten Zug. Die ÖBB ist zwar informiert und wird die Zuggarnituren hoffentlich erweitern. Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass viele BürgerInnen nicht zur Demo kommen konnten, weil die Züge überfüllt waren.

Denken Sie daran: Es kommt auf Sie alle an. Jeder/e zählt und hilft sichtbar zu machen, dass wir viele sind, die…

  • Für ein besseres Leben für Alle
  • Ohne GMO’s, ohne Freihandelsabkommen wie TTIP, CETA, TISA, TRIPS und
  • Ohne Fracking

…demonstrieren. Wir fordern:

  • Ein klares Bekenntnis der Politik zu einer nachhaltigen, ressourcen- und umweltschonenden Wirtschaft, 
  • Den politischen Ungehorsam, sollten Freihandelsabkommen nach dem Modell TTIP, CETA etc. von der EU gegen den Willen und die Interessen der EU-BürgerInnen umgesetzt werden. (Beispiel Freihandelsabkommen mit Vietnam)

Sie wollen uns unterstützen? Senden sie ein Mail an kurt.walser@vol.at oder füllen Sie dieses Formular online aus. Wählen Sie nach dem Ausfüllen das Druckersymbol und „speichern als PDF“ aus. So bleiben die Daten erhalten und Sie können das Formular an die Maladeres senden. Achtung: Adobe Reader speichert den Inhalt nicht.  Alternativ ausdrucken, ausfüllen, scannen und retour senden.

Kurt Walser

 

TTIP: Datenschutz doch Verhandlungssache – fm4.ORF.at

Veröffentlicht: 22. Mai 2015 von Kurt Walser in Freihandelsabkommen, TTIP

Warum sollte es beim Datenschutz anders sein:

Zuerst dementieren und dann kommt doch die Wahrheit ans Tageslicht!

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat einer der höchsten EU-Beamte durch seine Aussage, die Verhandlungen über den Datenaustausch mit Amerika könnten erst nach beschlossener EU-Datenschutzbestimmung beginnen, erneut bestätigt, wie wenig wir den EU-KommissarInnen vertrauen können.

TTIP: Datenschutz doch Verhandlungssache – fm4.ORF.at.

Die Bregenzer Künstlerin Petronilla Bührle-Anwander hat spontan und unentgeltlich die Vision eines „Monsanto Maiskolbens“ umgesetzt, der ein Symbol für Anklage und Solidaritätsbekundung gleichermaßen ist. Reinhard und Nelly Bührle-Anwander haben ungefähr 24 Stunden mühsames Styroporschneiden hinter sich. Der Styroporkern ist mit ca. 1.500 Grablichterdeckeln bestückt, die Maiskörner darstellen. Für die „Maiskörner“ musste zuerst mit einem geschärften Deckel eine Rundung vorgeschnitten werden, bevor sie vom Künstlerpaar von Hand hineingedreht und verklebt wurden. Die Deckel zum Vorbohren wurden mit einem Hammer am Rand gedengelt bis sie die richtige Schärfe hatten. Weil sie sich aber schnell abnützten, mussten immer wieder neue Deckel mit dem Hammer bearbeitet werden. Die Material- und Transportkosten sowie das Sammeln der Deckel aus den Müllcontainern von Friedhöfen übernahm SÖPPS. Der Maiskolben wir auf der Demo am 23. Mai in Bregenz am Kornmarktplatz zu sehen sein. Im Namen der Gruppe SÖPPS bedanke ich mich ganz herzlich bei Nelly und Reinhard für die spontane Bereitschaft unsere Initiative unentgeltlich zu unterstützen! 🙂

Nelly und Reinhard beim Schneiden Wo gehobelt wird fliegen SpäneP509015124 Stunden SchneidearbeitNelly vor dem KunstobjektNelly vor dem Kunstobjekt
petronillaworld@me.com                                                                            www.petronilla-world.com

Bautrans musste mit einem Steiger helfen, den 2,70 Meter hohen und 70 cm starken Maiskolben vom ersten Stock aus dem dem Fenster des Ateliers auf die Straße zu bringen. Martin Greber von der SÖPPS bangt, ob ja alle gut geht!

Wir warten noch auf NGO’s oder BürgerInnen-Initiativen, die sich bereit erklären diesen Maiskolben für die nächsten Wochen durch Europa wandern zu lassen. In den Städten und Gemeinden könnten Veranstaltungen und Unterschriften gegen Monsanto und Freihandelsabkommen, die den GVO’s ungehindert Zugang auf den europäischen Markt ermöglichen und noch mehr Leid auf der ganzen Welt verursachen, gesammelt werden. Das Endziel könnte Brüssel und eine Übergabe der Unterschriften an die Verantwortlichen sein. Der Maiskolben könnte am Ende an einem „guten Ort“ weiterhin seine Aufgabe als Anklage- und Solidaritätssymbol erfüllen. Vielleicht erklärt sich jemand bereit, durch den Ankauf des Maiskolbens die Arbeit der Gruppe SÖPPS zu unterstützen.

Vandana Schiva spricht von 284.000 Baumwoll-Kleinbauern, die sich durch die Abhängigkeit von Monsanto überschuldeten und aus Verzweiflung Suizid begangen haben. (Video) Nun stehen die Frauen mit ihren Kindern und den Schulden allein da. Ein weiteres Leid, brachte der Monsantomais über viele südamerikanische Familien, deren Dörfer neben Großplantagen mit Monsantomais liegen. Durch den Einsatz des Totalherbizids Glyphosat erkrankten etliche Kinder, junge Erwachsene und alte Menschen an Krebs. Monsanto bestreitet bislang Zusammenhänge zwischen Krebserkrankungen und dem Einsatz von Glyphosat, obwohl das amerikanische Krebsforschungsinstitut IARC erst kürzlich Glyphosat auf die zweithöchste Gefährdungsklasse 2A gehoben hat, was bedeutet: wahrscheinlich krebsfördernd!

Dass die EU-Bürgerinnen und Bürger die Freihandelsabkommen zu Recht sehr skeptisch sehen, wissen wir ja. Solche Meldungen dürfen uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass CETA unterschriftsreif ist. Kommt CETA, ist für amerikanische Konzerne der Weg in den EU-Markt geebnet.

Jetzt handeln, jetzt auf die Straße gehen, jetzt mitbestimmen!

Am 23, Mai um 14 Uhr startet die Demo „March against Monsanto“ am Bahnhof Bregenz. Nach Möglichkeit mit Bus, Bahn oder Schiff anreisen!
„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“
Die Bevormundungs-Politik, gegen unseren Willen, darf nicht durchgehen. Wir wollen mitbestimmen! Wir wollen die EU! Eine EU der Bürgerinnen und Bürger, in der Politik den Menschen und nicht den Konzernen dient.

USA-EU-Handelspakt steht in Amerika auf der Kippe – TTIP vor Scheitern? – Welt – krone.at.

Solche Aussagen zeugen von einer Ignoranz gegenüber den Sorgen und Befürchtungen der WählerInnen. Es gibt seitens der PolitikerInnen, die scheinbar immer besser wissen, was für die Bevölkerung gut ist, keine Antworten auf die Fragen, wie einem Sozialabbau, der durch unterschiedliche Produktionsbedingungen (Umweltauflagen, Sozialstandards etc.) droht, begegnet werden soll. Wie bislang als richtig geltende Lebensmittel- und Umweltstandards gesichert werden und warum  nichttarifäre Handelshemmnisse für Waren abgebaut werden sollen, die beide Seiten gut selbst herstellen können. Die Umweltbelastungen für den überflüssigen Warenaustausch werden überhaupt nicht thematisiert. Das Argument: „Möglicher Wirtschaftsimpuls!“ Dass auch Jobs vernichtet werden, wird verschwiegen.

TTIP und CETA GegnerInnen sind engagierte BürgerInnen, die sich nicht bevormunden lassen wollen. Es braucht nicht Mut, sondern Blindheit, um Verträgen zuzustimmen, die fast ausschließlich den Interessen der Großkonzerne dienen. Kinder kann man vielleicht mit solchen Argumenten beeindrucken, nicht mündige  BürgerInnen der EU, deren Wille umzusetzen die Aufgabe der PolitikerInnen ist. Dieses Verhalten muss zwangsläufig die KonsumentInnen und UnternehmerInnen von Klein- und Mittelbetrieben zusammenschweißen. Denn sie werden hinters Licht geführt. Von regionaler Wirtschaft reden und die Globalisierung vorantreiben ist ein widersprüchliches Verhalten. Wir fordern den aktiven Widerstand unserer PolitikerInnen gegenüber TTIP und CETA, weil es nicht dem Willen der BürgerInnen entspricht und die Verhandlungen von Beginn an intransparent geführt wurden. Investitionsschutz und Schiedsgerichte sind nicht im Sinne der Nationalstaaten. Und nein – TTIP muss nicht kommen, ebenso wenig CETA. Beide sind eben nicht unausweichlich. Das Motto lautet: Zurück an den Start! Das gilt besonders für die EU-Handelskommissarin Malström, die viel zu spät auf die Kritik der EU-BürgerInnen reagiert hat. 

Abkommen „unausweichlich“: Schulz kritisiert TTIP-Gegner | Tiroler Tageszeitung Online – Nachrichten von jetzt!.

Gemeinsam mit über 60 anderen Organisationen aus dem Dreiländereck D/A/CH wird SÖPPS diese wichtige und sinnvolle Initiative für den Frieden auf der Welt unterstützen. Das Bodenseeufer soll zu einem Friedensufer werden. Dazu muss und die Rüstungsindustrie rund um den Bodensee endlich ihre Waffenexporte einstellen. Auch Gewinne von mehreren 100 Millionen Euro, satte Steuereinnahmen, Wohlstand und Arbeitsplätze sind keine Argumente und schon gar keine Rechtfertigung für eine „Tötungsindustrie am Bodensee“. Unsere gesellschaftliche Verantwortung endet weder an der eigenen Haustüre, noch an der Gemeinde- oder Landesgrenze. Wenn die Auswirkungen unseres Handelns weltweit sind, trifft das auch auf unserer Verantwortung zu. Kriegsgerät herzustellen, das weltweit zum Einsatz kommt, Menschen verstümmelt, tötet und furchtbares seelisches Leid für ganze Völker bedeutet, ist so eine Handlung. Wir müssen die Zusammenhänge und Folgen zu Ende denken.

Auch Monsanto & Co argumentieren mit Wirtschaftlichkeit, hohen Erträgen (Gewinnen), Arbeitsplätzen etc. und setzen ihre Macht ein, um Regierungen unter Druck zu setzen und PolitikerInnen zu manipulieren. Die Bedenken der Menschen werden bewusst ignoriert. Saatgutverordnung, Freihandelsabkommen und InvestorInnenschutz sind Werkzeuge, um das Patent auf das Leben zu erlangen und abzusichern. Drohende Klagen in Millionen- oder Milliardenhöhe garantieren, dass Staaten im Interesse der Agrochemie handeln und die nötigen Gesetze und Verordnungen erlassen und durchsetzen.

Auch das ist ein Krieg, ein Wirtschaftskrieg! Die Kriegskassen der Chemieriesen sind gefüllt und die Verlierer, die Bürgerinnen und Bürger, bezahlen die Rechnung mit: Abbau von Konsumentenschutz, glyphosatbelasteten Böden, dem Risiko an Krebs zu erkranken, anderen Gesundheitsrisiken, Abhängigkeit von Großkonzernen anstatt größtmögliche Selbstversorgung durch eine regionale Landwirtschaft, Vernichtung von Arbeitsplätzen, Schwächung der regionalen Kaufkraft usw.

Deshalb zählen wir am Ostermontag auf Eure Unterstützung!
Infos findet ihr im unten stehenden Flyer

FRIEDENSWEG_Flyer A5_2015

und auf:

http://www.bodensee-friedensweg.org

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/86/bombengeschaeft-am-bodensee-906.html

http://www.mdr.de/fakt/fakt_glyphosat104.html