Die RoundUp Ready Technologie und ihre Auswirkungen

Veröffentlicht: 12. Mai 2016 von Kurt Walser in Gentechnik
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Die Wundertechnologie – GVO

Dr. Thierry Vrain ist ein Wissenschaftler, der viele Jahre für die Agrochemie gentechnisch veränderte Organismen untersucht hat. Sein Auftrag lautete die Unbedenklichkeit der Technologie durch Studien zu belegen. In den Anfängen hatte niemand bedenken, dass mit den GMO’s größere Probleme auftauchen könnten. Ganz im Gegenteil. Die Wissenschaftler, inklusive Dr. Vrain, waren durchwegs begeistert von den Möglichkeiten, die sich ihnen boten. Zu dieser Zeit war man sich sicher eine Wundertechnologie entwickelt zu haben. Alles schien möglich. Die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern, Unkrautmanagement mit einem ungiftigen Totalherbizid in den Griff zu bekommen, Schädlingsbekämpfung ohne Spritzmittel zu bewerkstelligen, weil die gentechnisch veränderte Pflanze selbst das Pestizide herstellt und last but not least die Massenproduktion in der Landwirtschaft mit großer Arbeitserleichterung und mehr Gewinne für die Farmer, was die höheren Kosten beim Einkauf rechtfertigte.

Als Dr. Vrain vor über 10 Jahren in Pension ging, fing er mit seiner Frau an eine kleine Biofarm zu bewirtschaften. Da er nicht mehr finanziell von seinen Arbeitgebern abhängig war, konnte er sich aussuchen, welche Studien er las und womit er sich beschäftigte. Er widmete sich den Studien der gegnerischen Seite, die sich kritisch und ablehnend gegenüber der Technologie verhielt. Ihn interessierte, wie die GegnerInnen von GMO’s argumentierten und vor allem, auf welche Studien sie ihre Argumentation stützten. Mit der Zeit fing er an immer mehr an seiner bisherigen Arbeit zu zweifeln. Irgendwie schienen da doch einige Ungereimtheiten zu sein. Dr. Vrain vertiefte seine Studien und kam zu dem Schluss, dass die GegnerInnen Recht hatten. Er verglich über 100 veröffentlichte Studien. Keine dieser Studien hat er selbst erstellt. Das musste er auch nicht, denn das Datenmaterial war bereits vorhanden. Dabei verfestigte sich sein Entschluss an die Öffentlichkeit zu gehen und einiges richtig zu stellen. Heute ist sich Dr. Vrain sicher, dass RoundUp zum Hauptschadstoff (1) in den USA und Kanada geworden ist, der antibiotisch ist, das unser Mikrobiom beeinflusst, die CYP Enzyme beeinträchtigt und Lebensmittel entmineralisiert.

Zum Folgenden Text

Folgender Text ist in weiten Teilen die Übersetzung eines öffentlichen Briefes Dr. Thierry Vrains an den kanadischen Gesundheitsminister Rona Ambrose, als wissenschaftlicher Beleg und Entscheidungshilfe sich für eine Etikettierung von gentechnisch veränderten Produkten einzusetzen. Dr. Vrain hat diesen Text online auf Facebook gestellt und ist für alle einsichtig. Sich mit solchen Texten auseinanderzusetzen wäre m.E. die Pflicht aller PolitikerInnen, die über die Zulassung von Glyphosat, gentechnisch veränderten Lebensmitteln und die die Ausbringung von gentechnisch verändertem Saatgut abstimmen. Speziell vor dem Hintergrund, dass die Vorarlberger Landesgregierung momentan das „Gesetz
zum Schutz vor invasiven gebietsfremden Arten und gentechnisch veränderten Organismen – Sammelnovelle“ (Regierungsvorlage: 35. Beilage im Jahre 2016 zu den Sitzungsberichten des XXX. Vorarlberger Landtages Beilage 35/2016 – Teil A: Gesetzestext).

Zu finden ist die Regierungsvorlageunter: zu finden unter:

http://www.vorarlberg.at/landtag/landtag/recherche/recherche.htm im Suchfeld eingeben: Beilage 35/2016

Der Brief

Vom Entkalkungsmittel zum Totalherbizid

Das Molekül Glyphosat ist der aktive Bestandteil von RoundUp und wurde 1960 von Stauffer Chemicals zur Reinigung von industriellen Boilern und Rohrleitungen entwickelt und 1964 von ihnen als ein sehr starkes Entkalkungsmittel patentiert. Es bindet an ein enorm breites Spektrum von Metallatomen an (2). Relativ schnell erkannte man, dass das Resultat der Entkalkung, die Lösung, alle Pflanzen vernichtet, wenn man es in der Natur entsorgte. Als Monsanto davon erfuhr, erkannten sie darin sofort die große Chance der weltweiten Vermarktung als Herbizid. Der Markt dafür ist um vieles größer als für die Entkalkung von Industrieanlagen. Monsanto kaufte das Molekül, patentierte es 1969 neu als Herbizid, und brachte es 1974 in den Handel (3). Inzwischen ist Glyphosat das meist verkaufte chemische Produkt für die Landwirtschaft in Nord- und Südamerika wo „RoundUp Ready Saatgut“ verwendet wird, das durch Gentechnik resistent gegen Glyphosat gemacht wurde. Es erleichtert das Leben der Landwirte indem es ihnen ein billigeres und einfacheres Unkrautmanagement ermöglicht. Dafür akzeptieren sie höhere Kosten im Einkauf, manche enttäuschende Ernte und eine schnell wachsende Anzahl resistenter Unkrautsorten, die als „Superunkraut“ bezeichnet werden (4).

Funktionsweise von Glyphosat als Herbizid

Das Herbizid RoundUp hatte eine komplett neue Chemie. Es bindet an ein Proteinenzym im Chloroplast an. Enzyme sind Metallproteine. Bakterien, Pflanzen und Pilze haben ein Metallprotein mit dem Namen EPSPS (5-Enol Pyruvyl Shikimate-3 Phosphate Synthase), um Bausteine für Proteine herzustellen, die aromatische Aminosäuren genannt werden. Diese Moleküle sind wieder Bausteine für viele aromatische Proteine, genannt sekundäre Verbindungen. Glyphosat bindet so stark am Manganatom im Zentrum der EPSPS an, dass es seine Aufgabe, aromatischen Aminosäuren zu produzieren, nicht mehr erfüllen kann. Das Ergebnis ist klar und logisch erklärbar: Keine Proteinsynthese bedeutet kein Stoffwechsel und damit der Tod für Pflanzen, Pilze und Bakterien.

Unbedenklichkeit von Glyphosat beruht auf Fehlannahmen

Glyphosat wurde 1974 deshalb als unbedenklich für Menschen bezeichnet und registriert, weil Tiere keinen Shikimatweg (Stoffwechselweg) haben und weil es bestimmt war Pflanzen zu vernichten. Glyphosat ist nicht akut toxisch, weshalb damals niemand daran dachte nach chronischen Effekten zu suchen. Wer die chemischen Eigenschaften betrachtet, müsste jedoch chronische Langzeiteffekte ähnlich Rachitis, Skorbut oder Beriberi wegen andauerndem Nährstoffmangel annehmen. Die Studien über Tierfütterung beinhalten keine Untersuchung der Sicherheit von Glyphosat. In keiner wird Glyhosat auch nur erwähnt. In den letzten Jahren haben aber einige unabhängige Studien die Auswirkungen von Glyphosat auf verschiedene Enzyme und Organe von Tieren und von menschlichen Zellen aufgezeigt.

Extremer Anstieg der Verwendung von RR-Saatgut und Glyphosat

Die ersten RoundUp Ready (RR) Pflanzen wurden 1996 vermarktet und Farmer haben enthusiastisch weitere neu entwickelte Sorten angenommen, die auf den Markt kamen. Speziell in Nord- und Südamerika. Heute sind fast 2 Mio. km2 (500 Mio. Morgen) Soja, Getreide, Baumwolle, Weiße Rüben und Rübenzucker gentechnisch verändert, damit sie mit Roundup besprüht werden können. 40% aller RR Pflanzen und Früchte wachsen in den USA, der große Rest davon in Brasilien, Argentinien, Kanada und ein paar anderen Staaten. Diese Ernten werden jährlich mit nahezu 900.000 Tonnen Glyphosat bespritzt. Das Glyphosat kommt über die Futtermittel in den Nahrungskreislauf so dass die amerikanische Umweltbehörde EPA die Grenzwerte für Glyphosat bereits erhöhen musste (5).

Glyhosat – auch ein Breitbandantibiotika

Glyphosat wurde von Monsanto auch als ein kraftvolles Breitbandantibiotika patentiert (6). Die Methode zur Vernichtung von Bakterien wird wie beim Herbizidpatent als sehr selektiv angeben. Das Glyphosatmolekül soll die Funktion des Shikimatweges in den Bakterien in der gleichen Weise wie in den Pflanzen beeinträchtigen. Nur ein Enzym, das zur Bildung von Chorismat, der Vorstufe der drei essentiellen aromatischen Aminosäuren, Tryptophan, Tyrosan und Phenylalanin führt, soll im Shikimatweg (Stoffwechselweg) gestört werden. Das Antibiotika-Patent von Glyphosat beschreibt seine Effektivität Bakterien zu vernichten mit 1 ppm. Dieses Ergebnis wurde in Deutschland bestätigt (7). Warum kleine Gaben von Antibiotika keine gute Idee sind, beschreibt Dr. Vrain oft, indem er das jüngste Interesse der Medizin an einem großen Verbundforschungsprojekt, in das viele Universitäten eigebunden waren, beschreibt.

Das Mikrobiom des Menschen

Das Projekt, die große Gemeinschaft tausender Arten von Bakterien im menschlichen Verdauungstrakt zu entziffern, das Mikrobiom, ist in seinem Umfang das Äquivalent zum menschlichen Genomprojekt. 100 Billionen bakterielle Zellen besiedeln unseren Darmtrakt. Sie senden sich gegenseitig ununterbrochen signalgebende Moleküle, genauso wie an alle menschlichen Organe, speziell ans Gehirn. Alle Tiere sind von der Symbiose dieser Zellen abhängig, das gleiche gilt für die Menschen. Sie unterrichten unser Immunsystem, sie produzieren die Neurotransmitter für unser Gehirn und haben eine starke Verbindung zum Herz und dem ganzen Verdauungstrakt. Sie füttern uns buchstäblich mit allen Molekülen, die wir benötigen. Man nennt sie essentiell, so wie Vitamine und Ähnliches. Sie verdauen und recyceln den Großteil unserer Nahrung. Menschliche Organe sind für eine normale Funktion von molekularen Signalen abhängig. Und so wie es dem Mikrobiom geht, so geht es dem Mensch. Ein kürzlich erschienener Bericht über medizinische Literatur, die sich mit Zöliakie und anderen Krankheiten beschäftigt, zeigt die Verbindung zu einem gestörten Mikrobiom, das vollkommen mit den antibiotischen Eigenschaften von Glyphosat erklärt werden konnte (8).

Keine Studien für Grenzwerte

In Kanada gibt es keine offiziellen Daten für Glyphosatrückstände in Lebensmittel oder Wasser – nie wurden epidemiologische Studien erstellt. Alles was es gibt sind legale Maximalwerte für Glyphosat in RR Lebensmittel, Getreide 30ppm, Tierfutter 100 ppm, Sojabohnen 120 ppm und alles andere irgendwo dazwischen (5). Ein neugieriger Geist wird jetzt fragen, warum so hohe Glyphosatgrenzwerte für Getreide, wenn keines davon gentechnisch verändert wurde, um mit RoundUp bespritzt zu werden. Die Antwort: RoundUp wird auf viele nicht gentechnisch veränderte Pflanzen gespritzt, um sie kurz vor der Ernte zu töten. Dadurch reifen und trocknen sie schneller, was die Ernte leichter und billiger macht. Das Herbizid RoundUp wurde die letzten 10 Jahre auch als Trocknungsmittel verwendet.

Glyphosat schuld am Anstieg chronischer Erkrankungen

Es besteht eine direkte Toxizität für tierische Zellen, weil Glyphosat wahllos an Metalle anbindet und zwar nicht nur an Pflanzenzellen. Es bindet überall an Metalle an in Lösungen an und an Metall-Co-Faktoren im Zentrum von Metallproteinen an. Z. B. bindet es an das Eisenatom im Zentrum einer großen Familie von Proteinenzymen, den CYP. Es gibt 57 verschiedene CYP Enzyme im menschlichen Körper und wahrscheinlich 20.000 in Tier, Pflanzen, Bakterien und Pilzen. Sie sind Oxidatoren und die erste Abwehr der Verdauung und Entgiftung der meisten Substrate. David Nelson schreibt in einem Bericht über CYP Enzyme: „Die CYP Enzyme von Menschen sind essentiell für ein normales Zusammenwirken aller physikalischen und biochemischen Prozesse im menschlichen Körper. Fehler einiger dieser Enzyme verursachen ernste Krankheiten“ (9). Samsel und Senfen veröffentlichten einen Bericht über die Auswirkungen von Glyphosat auf die CYP Enzyme und das Mikrobiom. Sie gehen davon aus, dass die vom Glyphosat bewirkte Unterdrückung der CYP Enzyme und sein antibiotischer Effekt auf das menschliche Mikrobiom an der Entstehung von vielen chronisch degenerativen, entzündlichen Krankheiten beteiligt sind, die sich seit dem Aufkommen der RoundUp-Technologie zu Epidemien entwickelt haben (10).

Akute Toxizität

Dr. Nancy Saison veröffentlichte ihre statistische Analysen der Kontroll-Statistik des Zentrums für Krankheit und der Statistik des US-Departements für Landwirtschaft über die Ausbringung von RR Soja und Mais. Sie stellte einen starken Zusammenhang zwischen Glyphosatgrenzwerten und chronischen Krankheiten fest. (11) Medizinische und chemische Studien haben die Auswirkungen von Glyphosat auf viele Metallproteine erklärt. Menschliche Zellstudien haben akute Toxizität (12-15) und Tierstudien haben chronische Toxizität (16-21) gezeigt. Glyphosat bioakkumuliert in Pflanzen und in Tieren, die diese Pflanzen fressen. Es akkumuliert in den Lungen, dem Herz, den Nieren, im Verdauungstrakt, der Leber, der Milz, den Knochen…und chronisch kranke Menschen haben höhere Grenzwerte im Urin als Gesunde (22)

Zusammenfassung

Zusammenfassend zum Ernährungsstand der GMO’s ist zu sagen, dass mit RoundUp Ready bespritzte Früchte und Pflanzen, unabhängig davon, ob sie RR sind oder nicht, Rückstände von Glyphosat aufweisen. Die Lebensmittel, die aus diesen Ernten hergestellt werden sind entleert von Mineralstoffen, die an das Glyphosat gebunden wurden und sie sind chronisch toxisch (23).

In Kanada darf keine Kennzeichnung durchgeführt werden, weil sie auf wissenschaftlichen Untersuchungen beruhen müssen, die Belegen, dass es sich um ein ungesundes Produkt für die kanadische Bevölkerung handelt. Leider gibt es keine offiziellen wissenschaftlichen Untersuchungen, die bestätigen, dass GMO’s ungesund sind. Dr. Vrain hofft, dass der Minister in seinen Ausführungen „genug wissenschaftliche Beweise gefunden hat, um handeln zu können und sich den 60 Ländern der Erde anschließen wird, denen diese Beweise genügt haben, entweder eine Etikettierung, oder ein Gesetz für das Verbot von RoundUp Ready Getreide und das Herbizid RoundUp zu erlassen.

Literaturliste

  1. Battaglin W.A., Meyer M.T., Kuivila K.M., Dietze J.E. 2014. Glyphosate and its degradation product AMPA occur frequently and widely in US soils, surface water, groundwater, and precipitation. J. Amer. Water Res. Assoc. 50, 275-290.
  2. S. Patent 3,160,632 Stauffer Chemicals 1964
  3. US Patent 3,455,675 Monsanto Chemicals 1969
  4. Fernandez-Cornejo J., Wechsler S.J., Livingston M. and Mitchell L. 2014. Genetically Engineered crops in the United States. USDA Economic Research Report No. (ERR-162) 60 pp. http://www.ers.usda.gov/media/1282246/err162.pdf
  5. EPA 2013 MCL (US Environment Protection Agency legal Maximum Contaminant Levels). http://www.epa.gov/ogwdw/pdfs/factsheets/soc/glyphosa.pdf
  6. S. Patent Number 7,771,736 Monsanto Chemicals 2010.
  7. Shehata, A.A., Schrödl, W., Aldin, A.A., Hafez, H.M. and Krüger, M. 2013. The effect of Glyphosate on potential pathogens and beneficial members of poultry microbiota. Curr. Microbiol. 66:350-358.
  8. Samsel, A. and Seneff, S. 2013. Glyphosate, pathways to modern diseases II. Celiac sprue and gluten intolerance. Interdiscip. Toxicol. 6: 159-184
  9. Nelson, D. 2013. A world of cytochrome P450s. Philo. Transac. Royal Soc. London B 368 No 1612.
  10. Samsel, A. and Seneff, S. 2013. Glyphosate’s suppression of cytochrome P450 enzymes and amino acid biosynthesis by the gut microbiome: pathways to modern diseases. Entropy 15: 1416-1463.
  11. http://www.examiner.com/gmo-in-seattle/nancy-swanson
  12. Gasnier, C., Dumont, C., Benachour, N., Clair, E., Chagnon, M.C. and Séralini, G.E. 2009. Glyphosate-based herbicides are toxic and endocrine disruptors in human cell lines. Toxicology 262: 184-191.
  13. Benachour N. and Seralini, G.E. 2009. Glyphosate induces apoptosis in human umbilical, embryonic, and placental cells. Chem. Res. Toxicol. 22: 97-105.
  14. Koller, V.G., Fürhacker, M., Nersesyan, A., Mišík, M., Eisenbauer, M. and Knasmueller, S. 2012. Cytotoxic and DNA-damaging properties of glyphosate and Roundup in human-derived buccal epithelial cells. Arch. Toxicol. 86: 805-813.
  15. Thongprakaisang, S., Thiantanawat, A., Rangkadilok, N., Suriyo, T. and Satayavivad, J. 2013. Glyphosate induces human breast cancer cell growth via estrogen receptors. Food Chem. Toxicol. 59: 129-136.
  16. Senapati ,T., Mukerjee, A.K. and Ghosh, A.R. 2009. Observations on the effect of glyphosate based herbicide on ultrastructure (SEM) and enzymatic activity in different regions of alimentary canal and gill of Channa punctatus (Bloch). J. Crop Weed 5: 236-245.
  17. Paganelli, A., Gnazzo, V., Acosta, H., López, S.L. and Carrasco, A.E. 2010. Glyphosat herbicides produce teratogenic effects on vertebrates by impairing retinoic acid signaling. Chem. Res. Toxicol. 23: 1586-1595.
  18. Vecchio, L., Cisterna, B., Malatesta, M., Martin, T.E. and Biggiogera, M. 2004. Ultrastructural analysis of testes from mice fed on genetically modified soybean. Eur. J. Histochem. 48:448-454.
  19. El-Shamei, Z.S.; Gab-Alla, A.A.; Shatta, A.A.; Moussa, E.A.; Rayan, A.M. 2012. Histopathological changes in some organs of male rats fed on genetically modified corn. J. Am. Sci. 8: 684-696.

20 Séralini, G.E., Clair, E., Mesnage, R., Gress, S., Defarge, N., Malatesta, M., Hennequin, D. and de Vendômois, J.S. 2014. Republished study: Long-term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize. Environ. Sci. Eur. 26:14

21 Clair. E, Mesnage, R., Travert, C. and Séralini, G.É. 2012. A glyphosate-based herbicide induces necrosis and apoptosis in mature rat testicular cells in vitro, and testosterone decrease at lower levels. Toxicol. in Vitro 26: 269-279.

22 Kruger, M., Schledorn, P., Schrodl, W., Hoppe, H.W., Lutz, W. and Shehata, A.A. 2014. Detection of glyphosate residues in animals and humans. Environ. & Anal. Toxicol. 4:2

23 Zobiole, L.H., Kremer, R.J., de Oliveira, R.S. and Constantin, J. 2012. Glyphosate effects on photosynthesis, nutrient accumulation, and nodulation in glyphosate-resistant soybean. J. Plant Nutri. Soil Sci. 175:

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Kommentare
  1. Benno Kottas sagt:

    Man ist sprachlos , wie wenig die Bürger , von der eigenen Regierung, vor diesem Biozid geschützt werden. Was Monsanto u. Bayer da tun , ist Mord u. zwar vorsätzlich. Solange die Firma die Nutzer u. Betroffenen (praktisch fast alle Menschen , ausser die ,die sich Bio Nahrungsmittel leisten können) nicht aktiv u. vollständig über die Gesundheitsrisiken aufklärt u. warnt. In spätestens 10 Jahren werden in den Gerichten Mordanklagen verhandelt. Ein Skandal ohne gleichen , der zeigt , wer wirklich das sagen hat. Die meisten Politiker (Merkel, Seehofer, Schmidt,Gabriel) sind nur Marionetten der Industrie u. nichts als Hampelmänner die man nicht ernst nehmen kann. Skrupellose Menschen ohne Gewissen und Verantwortungsbewusstsein.

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